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Geburtstage…

…häufen sich mit der Zeit. Und werden immer anstrengender 😉

Dieses Jahr war großes Programm angesagt. Am 1. August sollten meine Eltern aus Niedersachsen mit dem Auto herfahren, was leider erstmal von einem Krankenwagen torpediert wurde. Mein Vater wollte in Hannover nur noch schnell was erledigen, da fährt ihm ein Krankenwagen von Malteser Hilfsdienst ans Auto. Schnell stand fest, dass es mit dem Auto nicht mehr 300 km weit nach Berlin gehen konnte, aber zum Glück ist wenigstens den beiden nichts passiert. Wär ja noch schöner, wenn meine Eltern an meinem 25. Geburtstag abnippeln würden -.- Nun denn… da die Schuld bei den anderen lag, bekamen sie einen Mietwagen und kamen dann nach 3 oder 4-stündiger Verspätung in Berlin an. Zu spät für Torte, aber rechtzeitig, dass wir den bevorstehenden Hungertod in einem netten kleinen Restaurant abwenden konnten.

Am nächsten Tag ging es dann mit vollbesetztem Neuwagen Richtung Frankfurt/Oder, da die 3 Raucher unter uns unbedingt günstige Zigaretten in Polen kaufen wollten. Die mehr oder weniger sinnlose Tour durch Polen erspar ich mir hier mal besser… kurz gesagt: viel Rumgegurke für fast nichts und wieder nichts. Naja, was solls…

Doch auch der folgende Tag sollte nicht weniger anstrengend werden. Geplant war eine Tour nach Usedom, dann wieder über die Grenze nach Polen und aufm Rückweg durch Stettin. Da wir aber erst spät loskamen und wieder viel rumgegurkt wurde, blieben wir am Ende den ganzen Tag auf Usedom, waren am Strand und entspannten uns. Am Ende gings dann nochmal zu Fu߸ zum Zigarettenkaufen über die Grenze und dann fuhren wir wieder nach Berlin zurück.

Samstag wollten meine Eltern dann an die Müritz, wir erledigten in der Zwischenzeit wichtige Dinge, wie… zum Frisör gehen. Viel mehr als das und ein bisschen Aufräumen haben wir dann irgendwie nicht mehr geschafft. Jule und ich machten uns dann nämlich fertig für ein Konzert, welches aus verschiedenen Gründen für Agressionen sorgte (schönen Gruß an Trinity Concerts *knurr) und viel früher als gedacht waren wir dann auch schon wieder daheim. Dort erwarteten uns schon meine Eltern und später auch unser neuer Mitbewohner Matt.

Mit Matt haben wir das erste Mal seit über 1 Jahr endlich mal einen vernünftigen Untermieter gefunden. Selbst wenn er nicht fliessend Deutsch sprechen würde (er ist Amerikaner, hat aber eine deutsche Freundin) wär es angenehmer als alles, was bisher hier war. Nach Ayano, die man wegen ihrem japanischen Akzent kaum verstehen konnte, Jussara, die erst wenige Monate Englisch konnte und deshalb immer für Missverständnisse sorgte und Rob, der einen so fiesen Londoner Dialekt drauf hatte (Cockney olé), dass man nur ahnen konnte, was er sagte, ist ein Mensch mit Ami-Akzent eine erfrischende Erholung. Ausserdem ist er sehr nett und man kann sich toll mit ihm unterhalten. Ist mal was neues hier…

Matt war glücklicherweise dazu bereit, sich eine Woche lang etwas um meine Katze Lili zu kümmern, so dass wir am nächsten Tag ohne Sorgen mit zu meinen Eltern fahren konnten. Endlich mal etwas Abstand bekommen, Ruhe haben… herrlich!

Am Montag chauffierte mein Vater Jule und mich zu Bes, von wo aus wir den Weg zu ihrem Tättowierer antraten… die beiden hatten mir zum Geburtstag doch tatsächlich ein Tattoo geschenkt! :D Ich hab die tollsten Freundinnen, die es gibt, ehrlich…*schnüff*

Auch wenn ich es nicht zugegeben habe… n bisschen Bammel hatte ich ja schon, aber es hat echt weniger wehgetan, als immer behauptet wird. Habs mir schlimmer vorgestellt…

Doch damit hatte die Woche erst angefangen. Auch wenn wir bei meinen Eltern mehr Ruhe hatten, als Zuhause… wir wurden teilweise doch schon rumgescheucht. Vor allem immer früh aus dem bett geworfen, was vor allem für Jule ein Problem war… für mich meist weniger. Aber dafür gabs immer nett Frühstück und das wars wert, finde ich.

Aber es war mal wieder nötig ein paar Tage auszuspannen und sich um nichts wirklich kümmern zu müssen. Auch wenn die Rückfahrt durch mehrmaliges Umsteigen schon wieder anstrengend war, wurden zumindest meine Reserven wieder aufgefüllt und ich bin nicht mehr kurz vorm Zusammenbrechen, wie die letzten Wochen vor meinem Geburtstag…